DFB-Pokalfinale 2014

Da fährt man nach Berlin und freut sich auf ein schönes Spiel und dann bekommt man den grottigsten Grottenkick der vergangenen Pokalsaison geboten.

Da erscheint sogar das 0:1 von Cottbus in Magdeburg aus der ersten Runde wie ein dramatisches und hochklassiges Spiel.

Nunja, einen Aufreger gab es ja dann doch noch. Das Ding von Mats H. (der lt. Karl-Heinz R. “klar im Abseits stand”), welches von Herrn Dantö (Name von der Redaktion geändert) vor, hinter oder auf der Linie geklärt wurde.

Hui, war da was los. Die Leute im Dortmund-Fanblock neben mir fingen sofort hektisch an, alle möglichen Verwandten und Bekannten, die zu Hause am Fernseher geblieben waren, anzurufen und sich dort die Bestätigung zu holen, dass der Ball “garantiert drin” war.

Bleiben wir aber sachlich und analysieren die Lage.

Es gibt natürlich Fotos von der Szene – klar, auf das Spiel schauen Millionen Augenpaare, da bleibt nichts ungesehen. Ich habe als Beispielfall mal zwei Bilder rausgesucht.

Dante

Hier Bild 1. Wie man klar sehen kann, hat Herr Dantö (Name von der Redaktion geändert) den Ball noch nichtmal getroffen und er ist schon weit hinter der Linie. Klares Tor also.

Eindeutige Sache, möchte man meinen. Aber nicht für den Schiedsrichter, Herrn Florian M. – der hat es mit seiner jahrelangen Erfahrung und seiner hochkomplexen Ausbildung als Schiedsrichter folgender Verbände

- FIFA- (Federal Internation Football Associaton, Weltfußballverband)
- UEFA- (United European Football Association, europäischer Fußballverband)
- DFB- (deutscher Fußballbund)
- MWFA- (Milky Way Football Association, Verband aller fußballspielenden Entitäten der Milchstraße*)

natürlich besser gesehen, als 70.000 im Stadion und Millionen an den Bildschirmen.

Und was soll ich sagen – er hat Recht! Denn was wir auf Bild 1 sehen ist ganz klar eine optische Täuschung, die vom Kamerawinkel her rührt. Das beweist nun Bild 2.

Dante2

Sieht man dieselbe Szene nämlich von der anderen Seite, kann man mehr als deutlich erkennen, dass der Ball noch weit vor der Linie geklärt wurde!

So, Borussia, nehmt das! Damit ist der Fall wohl geklärt. Und zudem stand ja Mats H. auch noch im Abseits. Weit im Abseits. Experten sprechen von mehreren Metern – eigentlich hat er den Ball schon aus dem Toraus in Richtung Tor katapultiert.

Abgesehen davon hätte ich es gut gefunden, wenn man das Spiel nach 90 Minuten mit dem Kommentar: “Ihr spielt beide so kacke, wir vergeben den Pokal dieses Jahr nicht.” ergebnisoffen abgebrochen hätte.

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* Anmerkung der Redaktion: die MWFA ist nur für Entitäten zuständig, die grob humanoide Form haben und über maximal zwei Köpfe und höchsten 14 Beine verfügen. Alles andere regelt die MWEDFA (Milky Way Eye-Disturbing-Football Association) auf Beteigeuze Fünf, aber Herr Meyer hat es nicht pünktlich zur Abschlußprüfung geschafft.

Olympische Spiele in Tokio 2020

Meinen herzlichen Glückwunsch!

Japan hat die olympischen Spiele 2020 laut einhelliger Pressemeinung mit “Geld und Charme” in die Hauptstadt holen können!

Das mit dem “Charme” hätte man sich auch sparen können, denn in den Augen der IOC-Funktionäre gibt es ja doch nichts charmanteres als Geld. Wenn man gewisse Betriebsräte in Deutschland oder ehemalige Staatchefs in Italien fragt, haben vielleicht Ausflüge in den Puff von Rio oder Bunga-Bunga-Parties auch noch Charme, aber auch da geht es ja eigentlich nur um Geld.

Korrigieren wir also die Schlagzeile auf “Japan hat die Olympischen Spiele 2020 mit viel Geld und Geld in die Hauptstadt holen können”.

Trotzdem herzlichen Glückwunsch, denn Geld muss man ja erstmal in diesen Mengen haben, um es zum Fenster rauswerfen zu können. Da strahlt das ganze Land. Manche Teile mehr, manche weniger.

Und sofort hat das japanische NOK das Logo samt Maskottchen für 2020 präsentiert:

Tokyo_2020

CDU: Absicht oder “Dumm gelaufen”?

Da schmückt die CDU den Berliner Hauptbahnhof mit einem schönen Plakat, auf dem die zusammengeklebten Finger der Kanzlerin (Sekundenkleber ist kein Spielzeug, liebe Kinder!) dargestellt werden und zu denen der schöne Satz “Deutschlands Zukunft in guten Händen” einigermaßen passabel klingt.

20130906-110706.jpg

Und kaum einen Tag später wird innerhalb der Netzgemeinde genau dieses Plakat wunderschön und mit viel Liebe “modifiziert”.

Hier ein paar Beispiele:

20130906-110752.jpg

image

Was ich mich nun frage: Ist das Ganze irgendwie aus dem Ruder gelaufen oder war das eine absichtliche Steilvorlage und somit ein ziemlich genialer Schachzug der Marketingagentur unter der Überschrift “virales Marketing”?

Zeitdifferenz in Minuten und Sekunden darstellen

Es ist unter VBA ohne weiteres möglich, eine Zeitdifferenz darzustellen. Wenn ich einen Zeitwert vom anderen subtrahiere, bekomme ich die vergangene Zeit schön dargestellt.

Dim T1 As Date
Dim T2 As Date
T1 = "15:04:22"
T2 = "15:07:32"
Debug.Print T2 - T1

Ergebnis: 2,19907407407405E-03

Schick, oder? :(

Damit das auch für Menschen halbwegs lesbar ist, genügt es schon, die letzte Zeile anzupassen:

Debug.Print Format(T2 - T1, "hh:mm:ss")

Jetzt kommt, wie man es eigentlich erwartet, folgendes raus: 00:03:10

Na bitte.

Zwei Datenbanken verlinken

Quote

Wer kennt das nicht? Man hat zwei Oracle-Datenbanken und möchte gerne aus Datenbank 1 heraus eine Tabelle aus Datenbank 2 per SQL und JOIN einbinden.

Wie sage ich Oracle in der Datenbank 1 jedoch, dass die Tabelle in Datenbank 2 liegt? Solange die vollständige Spracherkennung und das Gedankenlesen unter Oracle noch nicht funktioniert, kann man sich damit behelfen, einen Datenbank-Link aufzubauen.

CREATE PUBLIC DATABASE LINK DeinGewünschterLinkname CONNECT TO UsernameInDatenbank2 IDENTIFIED BY PasswortInDatenbank2 USING ‘TNSNameVonDatenbank2′;

Sodann kann man die Tabelle recht einfach über SQL ansprechen und in einen JOIN einbinden.

SELECT T1.*, T2.* FROM DeineTabelle T1 LEFT JOIN AndereTabelle@DeinGewünschterLinkname T2 ON T1.JoinFeld = T2.JoinFeld

Einzige Voraussetzung für das oben angeführte Vorgehen ist, dass Datenbank2 unter dem TNSNameVonDatenbank2 systemweit bekannt ist.